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Neue Düsseldorfer Tabelle zum 01.01.2018

 

Die neue Tabelle sorgt ab Januar 2018 für wesentliche Änderungen. Die Einkommensstufen werden um 400 EUR verschoben. Die bisherige erste Einkommensgruppe ist weggefallen, so dass die neue Einkommensgruppe 1 sodann bis 1.900 EUR gilt.

 

Nettoeinkommen des      Altersstufen in Jahren       Prozent   Bedarfs-

Unterhaltspflichtigen       0 – 5   6 – 11 12 – 17  ab 18   %            kontrolle

 

1.   bis 1.900                       348     399     467        527     100           880/1080

2.   1.901 – 2.300                366    419      491       554      105           1.300

3.   2.301 – 2.700                383    439      514       580      110           1.400

4.   2.701 – 3.100                401    459      538       607      115           1.500

5.   3.101 – 3.500                418    479      561       633      120           1.600

6.   3.501 – 3.900                446    511      598       675      128           1.700

7.   3.901 – 4.300                474    543      636       717      136           1.800

8.   4.301 – 4.700                502    575      673       759      144           1.900

9.   4.701 – 5.100                529    607      710       802      152           2.000

10. 5.101 – 5.500                557    639      748       844      160           2.100

 

ab 5.501 EUR wird einzelfallabhängig ermittelt.

    Düsseldorfer Tabelle 2017
   

Nettoeinkommen

des Unterhaltspflichtigen

Altersstufen in Jahren

Prozent

Bedarfskontrollbetrag

0-5

6-11

12-17

AB 18

1.

bis 1.500

342

393

460

527

   100

 

2.

1.501-1.900

360

413

483

554

   105

1.180

3.

1.901-2.300

377

433

506

580

   110

1.280

4.

2.301-2.700

394

452

529

607

   115

1.380

5.

2.701-3.100

411

472

552

633

   120

1.480

6.

3.101-3.500

438

504

589

675

   128

1.580

7.

3.501-3.900

466

535

626

717

   136

1.680

8.

3.901-4.300

493

566

663

759

   144

1.780

9.

4.301-4.700

520

598

700

802

   152

1.880

10.

4.701-5.100

548

629

736

844

   160

1.980

 

Bei Einkommen über 5.101 Euro netto wird einzelfallabhängig ermittelt

 
     

Düsseldorfer Tabelle zum 01.01.2016

 

Zum 01.01.2016 wurdendie Bedarfssätze der Düsseldorfer erneut angehoben. Dabei steigt der Mindestunterhalt für Kinder bis zum 5. Lebensjahr um 7 Euro auf 335 Euro, bei Kindern zwischen dem 6. und 11. Lebensjahr um 8 Euro auf 384 Euro und bei Kindern zwischen dem 12. und dem 17. Lebensjahr um 10 Euro auf 450 Euro. Auf den Bedarf des Kindes ist nach § 1612b BGB das Kindergeld anzurechnen. Die Höhe des Kindergeldes beträgt ab dem 01.01.2016 für ein erstes und zweites Kind 190 Euro, für ein drittes Kind 196 Euro und für das vierte und jedes weitere Kind 221 Euro.

 

Nettoeinkommen des      Altersstufen in Jahren     Prozent      Bedarfs-
Unterhaltspflichtigen                                                  %             kontroll-

                                                                                                     betrag
                                        0-5   6-11  12-17  ab 18

1. bis 1.500                     335   384     450      516       100           880/1.080

2.    1.501-1.900             352   404     473      542       105           1.180

3.    1.901-2.300             369   423     495      568       110           1.280

4.    2.301-2.700             386   442     518      594       115           1.380

5.    2.701-3.100             402   461     540      620       120           1.480

6.    3.101-3.500             429   492     576      661       128           1.580

7.    3.501-3.900             456   523     612      702       136           1.680

8.    3.901-4.300             483   553     648      744       144           1.780

9.    4.301-4.700             510   584     684      785       152           1.880

10   4.701-5.100             536   615     720      826       160           1.1980

 

Ab Einkommen über 5.101 Euro netto wird einzelfallabhängig berechnet.

 

Düsseldorfer Tabelle zum 01.08.2015

 

In der seit 01.08.2015 geltenden Düsseldorfer Tabelle wurden die Bedarfssätze für Kinder eröht, dies basierend auf Anhebungen des Grundfreibetrages, des Kindergeldes und des Kinderzuschlags.

Gemäß § 1612 b Abs. 1 BGB ist bei der Unterhaltsberechnung bis zum 31.12.2015 weiterhin das bis 31.12.2014 gültige Kindergeld in Höhe von monatlich 184 Euro für das erste und zweite Kind, 190 Euro für das dritte Kind und 215 Euro für das vierte und jedes weitere Kind abzuziehen.

 

Nettoeinkommen des      Altersstufen in Jahren     Prozent      Bedarfs-
Unterhaltspflichtigen                                                  %             kontroll-

                                                                                                     betrag
                                        0-5   6-11  12-17  ab 18

1. bis 1.500                     328   376     440      504         100         880/ 1.080 2.   1.501-1.900              345   395     462      530         105         1.180         3.   1.901-2.300              361   414     484      555         110         1.280         4.   2.301-2.700              378   433     506      580         115         1.380         5.   2.701-3.100              394   452     528      605         120         1.480          6.   3.101-3.500              420   482     564      646         128         1.580         7.   3.501-3.900              447   512     599      686         136         1.680          8.   3.901-4.300              473   542     634      726         144         1.780         9.   4.301-4.700              499   572     669      767         152         1.880     

10. 4.701-5.100              525   602     704      807         160         1.980

 

Ab Einkommen über 5.101 Euro netto wird einzelfallabhängig berechnet.

 

Düsseldorfer Tabelle 2015

 

In der seit 01.1.2015 geltenden Düsseldorfer Tabelle wurden die Selbstbehalte der unterhaltspflichtigen Personen erhöht. Eine Erhöhung der Kindesunterhaltsbeträge ist nicht erfolgt.

 

Nettoeinkommen des
Unterhaltspflichtigen

Altersstufen in Jahren
Beträge

Prozent

Bedarfs-
kontroll-
betrag

0-5

6-11

12-17

ab 18

1.

bis 1.500

317

364

426

488

100

880/ 1.080

2.

1.501-1.900

333

383

448

513

105

1.180

3.

1.901-2.300

349

401

469

537

110

1.280

4.

2.301-2.700

365

419

490

562

115

1.380

5.

2.701-3.100

381

437

512

586

120

1.480

6.

3.101-3.500

406

466

546

625

128

1.580

7.

3.501-3.900

432

496

580

664

136

1.680

8.

3.901-4.300

457

525

614

703

144

1.780

9.

4.301-4.700

482

554

648

742

152

1.880

10.

4.701-5.100

508

583

682

781

160

1.980

 

Änderungen der Düsseldorfer Tabelle 2013

 

Die Unterhaltsbeiträge sind im Rahmen der Tabelle für das Jahr 2013 entsprechen den Beträgen aus vergangenen Jahr 2012, dies gilt auch die Einkommensstufen Lediglich der notwendige Selbstbehalt ändert sich für Erwerbstätige, die für Kinder bis zum 21. Jahr unterhaltspflichtig sind, von 950 € auf 1.000 , für nicht Erwerbstätige steigt der Selbstbehalt auf 800 €. Gegenüber volljährigen Kindern steigt der notwendige Selbstbehalt auf 1.200 €.   

 


Auswirkungen in der Tabellenansicht:

 

Nettoeinkommen  Altersstufen                   Bedarskon.B

                0-5     6-11    12-17   ab 18

1. bis 1.500    317     364     426     488    800/1000

2. 1.501-1.900  333     383     448     513     1.100

3. 1.901-2.300  349     401     469     537     1.200    

4. 2.301-2.700  365     419     490     562     1.300    

5. 2.701-3.100  381     437     512     586     1.400    

6. 3.101-3.500  406     466     546     625     1.500

7. 3.501-3.900  432     496     580     664     1.600

8. 3.901-4.300  457     525     614     703     1.700

9. 4.301-4.700  482     554     648     742     1.800

10.4.701-5.100  508     583     682     781     1.900

 

 


Änderungen der Düsseldorfer Tabelle zum 01.01.2011

 

Die Änderungen der Düsseldorfer Tabelle zum 01.01.2011 betreffen insbesondere Anpassungen beim notwendigen Eigenbedarf des Unterhaltspflichtigen, was regelmäßig zu einem höheren Selbstbehalt des unterhaltspflichtigen Elternteils führt. Damit erfolgte eine Anpassung der Tabelle an die entsprechenden Hartz-IV-Sätze im Bereich des Unterhaltsrechts.

 

Gleichzeitig wird für Studenten entsprechend der BAföG-Erhöhung der Gesamtunterhaltsbetrag um 20 Euro  erhöht.

 

Im Einzelnen:

 

1) Selbstbehalt:

Der notwendige Selbstbehalt wurde für Erwerbstätige, welche für Kinder bis zum 21. Lebensjahr zum Unterhalt verpflichtet sind, um 50 Euro von 900 Euro auf 950 Euro erhöht.

Für nicht erwerbstätige Unterhaltsverpflichtete verbleibt es bei dem bisherigen Betrag als Eigenbedarf von 770 Euro.

Die Selbstbehalte bei Unterhaltspflichten gegenüber dem Ehegatten (von 1.000 Euro auf 1.050 Euro erhöht), gegenüber der Mutter oder dem Vater eines nichtehelichen Kindes (von 1.000 Euro auf 1.050 Euro erhöht), gegenüber volljährigen Kinder (von 1.100 Euro auf 1.150 Euro erhöht) oder gegenüber den Eltern (von 1.400 Euro auf 1.500 Euro erhöht) wurden ebenfalls angehoben.

 

 

2) Bedarfskontrollbetrag:
Die Bedarfskontrollbeträge wurden in jeder Einkommensgruppe um 50 € erhöht. Der Bedarfskontrollbetrag soll eine Ausgewogenheit der Verteilung des Einkommens zwischen dem Unterhaltspflichtigen und den unterhaltsberechtigten Personen (Kindern, Ehegatten und Eltern) gewährleisten.

 

 

3) Bedarfsatz Studenten:

Der Gesamtunterhaltsbedarf eines Studenten, welcher nicht bei seinen Eltern wohnt, wird von ehemals 640 Euro auf 670 Euro erhöht.

Enthalten sind die Kosten der Unterkunft einschließlich umlagefähiger Nebenkosten und Heizung (Warmmiete) in Höhe von 280 Euro (bisher 270 Euro). Dieser Bedarf kann auch für Kinder mit eigenem Haushalt angesetzt werden

 

 

 

Änderungen in der Tabellenübersicht:

 

 

 

Nettoeinkommen des Barunterhaltspflichtigen

Altersstufen in Jahren

Prozent-
satz

Bedarfs-kontrollbetrag

 

 

0 – 5

6 – 11

12 – 17

ab 18

 

 

1.

bis 1.500

317

364

426

488

100

770  / 950

2.

1.501 -1.900

333

383

448

513

105

1.050

3.

1.901 -2.300

349

401

469

537

110

1.150

4.

2.301 -2.700

365

419

490

562

115

1.250

5.

2.701 -3.100

381

437

512

586

120

1.350

6.

3.101 -3.500

406

466

546

625

128

1.450

7.

3.501 -3.900

432

496

580

664

136

1.550

8.

3.901 -4.300

457

525

614

703

144

1.650

9.

4.301 -4.700

482

554

648

742

152

1.750

10.

4.701 -5.100

508

583

682

781

160

1.850

ab 5.101 € nach den Umständen des Falles

 

 

Änderung der Düsseldorfer Tabelle zum 01.01.2010

 

 

Nettoeinkommen des
Barunterhaltspflichtigen

Altersstufen in Jahren
(§ 1612 a Abs. 1 BGB)

Prozentsatz

Bedarfskontroll-
betrag

 

 

0 - 5

6 - 11

12 - 17

ab 18

 

 

Alle Beträge in Euro

1.

bis 1.500

317

364

426

488

100

770/900

2.

1.501 - 1.900

333

383

448

513

105

1.000

3.

1.901 - 2.300

349

401

469

537

110

1.100

4.

2.301 - 2.700

365

419

490

561

115

1.200

5.

2.701 - 3.100

381

437

512

587

120

1.300

6.

3.101 - 3.500

406

466

546

626

128

1.400

7.

3.501 - 3.900

432

496

580

664

136

1.500

8.

3.901 - 4.300

457

525

614

703

144

1.600

9.

4.301 - 4.700

482

554

648

742

152

1.700

10.

4.701 - 5.100

508

583

682

781

160

1.800

ab 5.101 nach den Umständen des Falles

Die Tabelle hat keine Gesetzeskraft, sondern stellt eine Richtlinie dar. Sie weist den monatlichen Unterhaltsbedarf aus, bezogen auf zwei Unterhaltsberechtigte, ohne Rücksicht auf den Rang. Der Bedarf ist nicht identisch mit dem Zahlbetrag. Bei einer größeren/ geringeren Anzahl Unterhaltsberechtigter können Ab- oder Zuschläge durch Einstufung in niedrigere/höhere Gruppen angemessen sein. Zur Deckung des notwendigen Mindestbedarfs aller Beteiligten - einschließlich des Ehegatten - ist gegebenenfalls eine Herabstufung bis in die unterste Tabellengruppe vorzunehmen. Reicht das verfügbare Einkommen auch dann nicht aus, setzt sich der Vorrang der Kinder durch. Gegebenenfalls hat zwischen den erstrangigen Unterhaltsberechtigten eine Mangelberechnung zu erfolgen.

 

Urteil: Ehevertrag darf nicht in die Sozialhilfe führen

Ein Ehevertrag, durch den der geschiedene Partner wegen der hohen Zahlungspflicht zum Sozialhilfeempfänger wird, ist sittenwidrig. Das hat der Bundesgerichtshof entschieden (Az.: XII ZR 157/06). Dabei wurde zum ersten Mal ein Ehevertrag für ungültig erklärt, der den Mann finanziell überforderte.